Die #04 Montagsfrage
Haben dich deine Lieblingsautoren schon mal enttäuscht?
Da gibt es sogar tatsächlich einen Autoren. Die ersten Bücher von Sebastian Fitzek haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Immer wieder überrascht und berührt. Ich konnte die Bücher nicht aus den Händen legen – aber das änderte sich leider. Vermutlich habe ich einfach zu viel erwartet, schließlich finden viele das Buch „Der Nachtwandler“ super, mir hatte es leider absolut gar nicht gefallen. Es gab noch einige Werke, die mich kaum berührt haben und so war ich ziemlich skeptisch, als dann „Noah“ erschien. Doch damit hat er die Enttäuschung wieder behoben und ich werde weiterhin seine Bücher mit Vorfreude erwarten!
Selbst wenn Autoren einen „enttäuschen“, sollten sie nicht einfach aufgegeben werden, denn manchmal stimmt einfach der Zeitpunkt des Lesens nicht oder die Geschichte ist einfach nicht das Richtige, für einen selbst. Ich bin froh, dass ich mich daran gehalten habe.
Wenn ihr die Montagsfrage auch beantworten wollt, schaut doch bei LiBROMANiE vorbei!
Re: Chain of Memories: Gameplay 01
Den Sora Part habe ich nach guten 25 Stunden beendet. Meine Spielfreude lässt sich wohl als durchwachsen beschreiben. Die Cutszenen mit der Organisation 13 fand ich schon ziemlich interessant und ich habe mich ja auch lange gefragt, weswegen Sora im zweiten Teil aus diesem seltsamen Ei erwacht. Diese Frage hat sich nun auch beantwortet, aber die späteren Level waren einfach super langatmig. Ich würde nicht behaupten können, dass in den Welten, die ja alle mal schon bekannt gewesen sind, sehr viel passiert ist. Dennoch habe ich in jedem Level brav die Gegner beseitigt, war dann aber auch froh, wenn die spannenderen Kämpfe gegen Vexen, Larxene, Axel und Marluxia stattgefunden haben. Wobei ich mich noch immer darüber wunderte, dass Marluxia im Gegensatz zu Larxene dann ziemlich einfach zu vernichten war…
Nachdem ich das Kampfsystem verstanden und gemeistert hatte, machte dieses immerhin Spaß. Meiner Meinung nach hätte darauf aber auch verzichten werden können. Es hätte wirklich nichts dagegen gesprochen, wenn Sora auf seine gewohnte Art und Weise gekämpft hätte.
Trophäen Technisch habe ich wohl nicht wirklich viel ergattert, aber immerhin sind die Trophäen für die Minispiele dabei. Das Spiel mit Rabbit hat unheimlich viel Zeit in Anspruch genommen und auch meine Nerven gekostet, insbesondere als mir nur noch ein Punkt gefehlt hatte und ich dann nicht mehr traf.
Das Wichtigste ist wohl aber die Story des Spieles. Vermutlich hätte mir das Spiel früher sehr viel mehr zugesagt, mittlerweile bin ich wohl zu alt geworden, um mich von der Geschichte fesseln zu lassen. Ich habe mich eher die Zeit über gefragt, wie Sora das alles einfach so wegstecken kann. Ich hätte fürchterliche Angst gehabt, wenn ich alles vergessen hätte. Aber nein, der Junge irrt einfach weiter. Dann fing er noch an seinen zickigen, beratungsresistenten Charakter zu zeigen und ich habe mir gewünscht, dass dieses Theater endlich endet. Ohne Donald und Goofy wäre er wirklich aufgeschmissen gewesen.
Nachdem ich die Geschichte mit Sora beendet habe, stellte sich heraus, dass es auch noch den Riku Part zu spielen gibt. Um das Spiel tatsächlich zu beenden, so wie ich es mir ja als Ziel gesetzt habe, werde ich diesen auch noch in Angriff nehmen müssen. Wirklich angetan bin ich davon nicht, da Riku nicht unbedingt zu meinen favorisierten Charakteren gehört. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich für ihn mehr Verständnis entwickeln werde, wenn ich seine Story erlebe. Aber warten wir es ab!
Die #03 Montagsfrage
Welcher Romanfigur möchtest du dringend etwas sagen?
Diese Frage hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht und zeitgleich zu viel Spaß geführt. Allerlei Gedankenfäden sind aufgetaucht und einige habe ich in die nähere Auswahl gezogen. Aber ich verzichte mal darauf, Ronald Weasley zu sagen, dass er für immer meine große Liebe sein wird. (Wobei ich ja mittlerweile Chancen hätte, jetzt wo J.K. Rowling diesen Akt bereut!)
Nach weiteren Überlegungen war ich mir ziemlich sicher, dass ich mich für den Kinderkönig-Narren Joffrey (Game of Thrones) entscheiden würde. Selten war es einem Charakter möglich, mich so unendlich wütend zu machen. Oh, er hätte sich wirklich viel von mir anhören müssen, vermutlich hätte er mir seine Krone freiwillig überreicht, damit ich endlich den Mund halten würde. Aber dann würde ich ihn Fragen: Was ist dir wichtiger, du Narr? Deine Zunge oder deine Männlichkeit? Ach, du hast ja keine – also kann die Zunge raus. (Vielleicht hätte ich doch lieber Ron meine Liebe gestehen sollen … das wäre friedlicher verlaufen!)
Aber ich habe mich dann doch anders entschieden. Ich finde, wenn sich diese Möglichkeit ergeben sollte, dann sollte es auch sinnvoll genutzt werden. Also, mein lieber Abel Tannatek (Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis), selbst wenn am Verlauf deiner Geschichte nicht viel zu ändern wäre, überdenke doch deine letzte Tat und informiere dich darüber, wie die gesetzlichen Richtlinien in deinem Fall aussehen. Wir würden ein vollkommen anderes Ende erreichen und vielleicht würdest auch du endlich glücklich werden!
Na, hat euch die Montagsfrage auch zum Grübeln gebracht? Dann macht doch mit, LiBROMANiE wird sich sicher freuen!
Mein Januar 2014

Es folgt nun, wie ihr sicher unschwer erraten konntet, eine ziemlich materielle Zusammenfassung meines Januars. Meine Lebenszeit besteht zwar nicht nur aus Videospielen, Büchern und Filmen, aber der Bloginhalt hat sich nun einmal dorthin spezialisiert. Aber falls es jemanden interessiert: Ja, ich gehe arbeiten und das sogar ziemlich viel :D (Und meine Probezeit habe ich auch bestanden, yay!)
Greift zu den Fahnen und Trompeten, verkündet es mit stolzer Brust und lauter Stimme: Ich habe ein Spiel beendet! Es gleicht einem Wunder. Na gut, genug übertrieben. Trotzdem ist es die Wahrheit. Den ersten Teil von „Kingdom Hearts“ habe ich beendet. Und ich habe mir noch kein Spiel gekauft – meinen Vorsatz werde ich schon einhalten!
Um zu beobachten, auf wie viele Spiele ich verzichte, habe ich mir einen Wunschzettel angefertigt, auf dem jegliches Spiel landet, welches ich gerne spielen würde. Ob altes Retrogame oder Neuerscheinung, dies ist vollkommen nebensächlich. Der aktuelle Stand beträgt fünf Spiele. (Aber auch nur, weil ich versuche, mich so wenig für möglich mit den Neuerscheinungen auseinander zu setzen ha ha…)
Lesetechnisch war dieser Monat ziemlich produktiv. Ganze fünf Bücher habe ich beenden können und meinen SuB nicht einmal im Ansatz berührt. Die Bücher waren alle ausgeliehen, bis auf das Buch von Sebastian Fitzek, welches ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.
Mein Highlight der Bücher war „Noah“, meinen Bericht darüber sollte ich endlich zu Ende schreiben. Der absolute Flop hingegen war „Die Nachtprinzessin“. Ich bezweifle noch immer, dass ich in diesem Jahr noch ein Buch finde, welches dieses Ereignis toppen kann. (Toi,toi,toi, ich möchte es auch gar nicht erleben!)
Die Rezesionen zu diesen Büchern könnt ihr natürlich auf meinem Blog finden.
Mein Filmejahr begann mit der „Herr der Ringe“ Trilogie, welche ich zusammen mit Camellia gesehen habe. Ich muss wohl zugeben, dass ich die Filme zum ersten Mal gesehen habe. Aber besser spät, als nie! Außerdem habe ich ja vorher auch die Bücher gelesen, da gleicht sich dieses Vergehen wieder aus. Mir haben die Filme gut gefallen. Mal davon abgesehen, dass mein Topcharakter einfach immer wieder lächerlich gemacht wurde, mein armer, kleiner Gimli! Manches war in den Filmen natürlich anders, meistens war es nicht störend, aber der Pippin-Merry Storyverlauf in den Filmen, gefiel mir nicht so gut. Dies liegt aber auch daran, dass ich die Ents sehr mag und im Film mir das alles zu arg anders war. Alles in einen muss ich aber sagen, dass es sehr gelungene Filme sind. Warum habe ich das als Kind nicht so gesehen? Ach ja, ich mochte Harry Potter, da musste Herr der Ringe ja doof sein… was für eine verquerte Ansicht!
Dann gab es einen Rewatch des sechsten „Detektiv Conan“ Filmes. Meine Einhorn-Gang war zu Besuch und hat sich für den Film entschieden. Da habe ich natürlich nicht nein gesagt, da ich diesen Film sehr gerne mag. Das Bedürfnis, die Sherlock Holmes Bücher zu lesen, ist dadurch dann wieder weiter gewachsen.
Im Animebereich gab es dann noch die ersten Folgen von „Angel Beats“. Die DVD habe ich ziemlich günstig auf „rebuy“ kaufen können und nun hoffe ich, dass ich die zwei weiteren DVDs ebenso günstig erhalten kann. Ich habe „Angel Beats „zwar auch schon gesehen, aber ich dachte, es wird nicht schaden, die Folgen ein weiteres Mal zu sehen. Ich mag den Anime – insbesondere Yui und Hinata.
Und wie ihr richtig sehen könnt, die erste Staffel von „Game of Thrones“ habe ich dann auch noch einmal gesehen. So konnte ich mich ziemlich gut auf die Bücher einstimmen und werde mir dann schon bald den vierten Teil schnappen. Hach, ich muss schon sagen, die Schauspieler bieten solch eine großartige Leistung, da macht es einfach Spaß, die Serie zusehen. Ich ärgere mich, dass ich mir die zweite Staffel nicht gekauft hatte, als sie im Angebot war, aber nun gut, Angebote wiederholen sich und dann werde ich zuschlagen.
Enden wird dieser Beitrag mit zwei Random-Instagram Bildern für den Januar 2014. Die Schuhe sind ein absoluter Glücksgriff gewesen. Sie sind in meiner Lieblingsfarbe, von innen gefüttert und dazu auch noch ziemlich gut reduziert gewesen.
Die Tinkerbell Becher habe ich geschenkt bekommen. Ich finde die einfach super niedlich! Und mit Tinkerbell-Sachen kann man mich ja immer wieder begeistern :)
Gut, damit verabschiede ich mich und werde den letzten Tag im Januar 2014 noch gut nutzen!
Re: Chain of Memories: Erwartungen
Aufgrund einer plötzlichen Eingebung, die ich während einer Bahnfahrt durchlebte, habe ich mich kurzerhand dazu entschieden, mit „Kingdom Hearts Re: Chain of Memories“ zu beginnen.
Mir ist das Spiel gänzlich unbekannt. Na gut, den ersten Raum habe ich damals auf dem Game Boy Advance gespielt, aber dann kam ich nicht weiter, da ich dieses ganze System nicht verstanden habe und die Tür nicht aufbekommen habe. Wie auch immer…!
Ich habe mir keinerlei Cutszenen angesehen und auch nie durchgelesen, was in diesem Spiel passiert ist. Manche Informationen habe ich durch Gespräche erhalten, aber vieles wird sich jetzt erst endlich offenbaren. Im Manga hatte ich damals etwas herum geschnüffelt und musste feststellen, dass die Organisations Mitglieder, die in diesem Teil sind, irgendwie viel cooler sind! Hoffentlich enttäuschen die mich jetzt nicht ha ha.
Den Trophäen Guide lasse ich außer acht und ich werde ohne Komplettlösung spielen. Da ich sowieso mit dem Anfänger-Modus beginne, kann da gar nicht so viel schief gehen, hoffe ich. Ein zweiter Spieldurchlauf wird dann früher oder später folgen, um Trophäen zu sammeln, die sich jetzt nicht freischalten lassen.
Na gut! Dann werde ich mich mal in das Abenteuer stürzen. Es kann sich ja auch um ein kurzes Vergnügen handeln, wenn ich das Spielsystem wieder nicht verstehen sollte… (bitte nicht!)
Die #02 Montagsfrage
Gibt es ein Buch, das dir beim Lesen supergut gefallen hat, von dem du dir aber sicher bist, dass du es inzwischen gar nicht mehr mögen würdest?
Auf diese Frage hat sich recht schnell eine Antwort finden lassen. Auch ich gehöre zu jenen Menschen, die nun die „Twilight“-Reihe erwähnen müssen. (Wie schon bei der ersten Montagsfrage…)
Erst hatte ich den Trubel um das Buch nicht verstehen können. Dann habe ich den ersten Teil verschlungen und konnte Bella so gut verstehen! Zeitweise zerriss mir das Geschehen das Herz und überhaupt waren die Charaktere so wunderbar. Die Story war etwas ganz Besonderes und niemals würde ich wieder so gute Bücher lesen. Das dachte ich zumindest solange, bis ich den dritten Teil beendet hatte und auf das vierte Buch warten musste.
Ich habe mit dem vierten Buch getrödelt und als ich es endlich lesen wollte, bemerkte ich, dass ich schon einiges der vorigen Bücher vergessen hatte. Somit hatte ich beschlossen, die Bücher noch einmal zu lesen. Bei Harry Potter hatte ich das schließlich auch immer getan, wenn ein neuer Roman erschien.
Ha, ha, ha.
Jede Seite des ersten Buches ließ mich staunen. Was genau fand ich denn so toll daran? Und weswegen war es mir möglich, das Verhalten und die Gedanken von Bella so gut zu verstehen? Irgendetwas stimmte mit mir nicht, als ich die Bücher zum ersten Mal gelesen hatte, anders ließ es sich nicht erklären.
Wenn ich nun Kinderbücher lese, die mir damals gefallen haben, kann ich zumindest immer noch sagen, weswegen es so gewesen ist. Vielleicht kann ich nicht mehr alles so gut nachvollziehen oder denke anders darüber, doch bei den „Twilight“ Büchern ist es etwas anderes. Ich kann bis heute nicht verstehen, was ich daran so toll gefunden habe. Es bleibt für immer ein Rätsel für mich!
Die Montagsfrage stammt von LiBROMANiE und wenn ihr Lust habt, könnt ihr gerne mit machen! Da freut sie sich ganz bestimmt =)
Sabine Thiesler: Nachtprinzessin
Sein Leben und seine Leidenschaft waren einzigartig. Ein treffenderes Wort gab es nicht. – Matthias, der narzisstische Psychopath
Ein kurzer Prolog. Drei Seiten war er lang und dennoch hat er es beinahe geschafft, mich in die Knie zu zwingen. Ich habe mich aber gegen das Bedürfnis, das Buch aus der Hand zu legen, gesträubt. Denn was muss geschehen sein, dass ein Mann einfach so jemand anderen von der Rehling wirft, nur weil er das Schönheitsideal der Nacht zerstört?!
Soweit, so gut. Der Protagonist, Matthias, tritt in Erscheinung und sammelt eine Menge negative Punkte. Ein sehr faszinierende Phänomen tritt ein: Innerhalb weniger Seiten ist er mir so unsympathisch wie Lavender Brown.
Seine Mutter ist für ihn die Beste. Eine Frau, die einfach alles kann. Doch dann erleidet sie einen Hirninfarkt und es ist noch nicht bekannt, wie es mit ihr weiter gehen soll. Ja, nun ist seine Mutter leider keine vollkommene Perfektion mehr und für den Sohn nur noch Ballast. Hallo? Bist du es auch, der den armen Mann von der Rehling geworfen hat?
Aber nicht nur seine Mutter wird einfach so achtlos davon geschoben. Nein, den One-Night-Stand, dem nimmt er auch einfach so mal sein Leben.
Alles klar. Wir haben es hier mit einem ziemlichen Psychopathen zu tun.
Dieses narzisstische sowie krankhafte Verhalten bleibt der größte Bestandteil des Buches. Matthias findet die Macht berauschend, die er empfindet, wenn er seine wehrlosen Opfer mit seinem Seidenschal ermordet. Die familiären Probleme sind für ihn nicht von Belang. Von der Ehefrau geschieden, die Mutter im Heim und der Sohn lebt in völliger Verwahrlosung. Es ist eindeutig der richtige Augenblick, um eine Reise in die Toskana zu beginnen!
Was soll ich sagen? Ja, er mordet dort weiter und fordert die Polizei heraus, da er sich sicher ist, dass niemand ihn je erwischen kann. Matthias pendelt zwischen Deutschland und Italien, denn ab und an muss er sich ja auch um seine Mutter kümmern und die Probleme des Sohnes anhören, wenngleich er diese nicht lösen kann. Es interessiert ihn nicht, dafür ist er selbst sich zu wichtig.
Die Charaktere sind einfach so vollkommen lieblos beschrieben. Mein absolutes Highlight ist aber der Makler. Er wundert sich tatsächlich darüber, dass seine besonderen drei Grundstücke sich einfach nicht verkaufen lassen. Dabei weiß er, was auf diesen Grundstücken passiert ist: Drei Morde. Nämlich die Morde, die in Teil 1 bis 3 geschehen sind. Ernsthaft, lieber Makler?
Ich liebe Hints auf andere Bücher oder irgendeine andere Thematik, aber das erschien mir dann doch viel zu übertrieben zu sein. So wie eben alles in diesem Buch.
Das Buch habe ich nur zu Ende gelesen, da ich es so stupide fand, dass ich dann doch gerne das Ende erfahren wollte. Irgendetwas musste sich Sabine Thiesler ja dabei gedacht haben! Ich hätte es lassen sollen, denn ich kann mich an kein Ende eines Buches erinnern, dass so schlecht war.
Klar, die Message, die dahinter steckt, die habe ich schon verstehen können, aber dennoch. Es war einfach so unglaublich dämlich. Matthias muss zum Ende natürlich noch eine Wohltat ausführen, um seinem Sohn zu helfen. Er selbst findet natürlich, dass er der barmherzige Samariter schlechthin hin. Aber sein Sohn? Nun, lassen wir das.
Ich glaube nicht, dass dieses Buch in diesem Jahr noch getoppt werden kann. Aber ich werde mich überraschen lassen! Schade finde ich es trotzdem, da mir die Bücher von Sabine Thiesler bisher sehr gefallen haben. Das hier war nun aber wirklich der Super-Gau meiner Leserkarriere.
Bastelecke: Die Pinnwand
Basteleien und ich, das war schon immer eine Kombination, die zu viel Leid und amüsanten Szenen geführt hat. Schon im Kindergarten ragten meine besonderen Fähigkeiten aus der Menge heraus. Ich beherrschte die Schere, die Klebe und auch die Buntstifte. Aber diese Werkzeuge durften auch nur in meine Nähe, wenn es genügend Pflaster gab und die alte Kleidung angezogen wurde. Außerdem sollte mit nichts Zerbrechlichen gearbeitet werden, denn nur allzu gerne hat mein ungeduldiges Kinder-Ich etwas weggeworfen, wenn es nicht so funktionierte, wie es gewünscht war.
Um die Wahrheit direkter zu formen: Ich bin eine Niete. Es stimmt lediglich, dass die Ungeduld eine besondere Fähigkeit von mir ist. Aber hey, immerhin habe ich Ehrgeiz und dieser führt nun dazu, dass ich mich mit ein paar Basteleien beschäftigen möchte, um meine Wohnung in eine Wohlfühlzone zu verwandeln!
Bitte erwartet keine außergewöhnlichen, besonderen Bastelskills. Alles was ich fabriziere, kann mit Leichtigkeit nachgemacht werden und wird mir keinen kreativen Künstleraward verschaffen ;)
Hiermit startet nun also der Bericht meiner Pinnwand!
Es ist wohl nur unschwer zu erkennen, dass diese Pinnwand nun wirklich keinen Wohlfühlfaktor besitzt. Ich habe mich lange umgesehen und keine Pinnwand wollte mir so wirklich gefallen. Entschieden habe ich mich dann für dieses schmucklose Etwas – schließlich würde es seinen Sinn und Zweck erfüllen. Aber im Hinterkopf hatte ich schon eine Idee, die mit diesem Geschenkpapier zu tun hat.
Ich wundere mich darüber, wie leicht es mir gefallen ist, die Pinnwand mit dem Geschenkpapier zu umschlagen. Wer bisher ein Geschenk von mir erhalten hat, der weiß, wie ich Geschenke einpacke. Es gibt keine ordentlichen Kanten und es ist ein großes Durcheinander!
So ein wirklicher Eyecatcher ist es aber doch nicht geworden. Einige Grübeleien hat mich das Werk noch gekostet, bis ich auf die Idee gekommen bin, einmal in meine Bastelkiste zu blicken. Dort habe ich noch etwas Spitze gefunden, die ich nicht mehr brauchte. Na, da würde sich doch etwas machen lassen!
Die Grundidee dahinter war es dann, dass an den Stoff vielleicht etwas hängen konnte, was nicht unbedingt mit den spitzen Pins befestigt werden sollte. Somit musste ich dann noch etwas suchen, womit ich diese mysteriösen Dinge befestigen könnte und wurde bei Rossmann fündig (da kommt übrigens auch das Geschenkpapier her).
Das Endergebnis gefällt mir ziemlich gut. Nicht zu pompös und doch irgendwie Auffällig – immerhin schicker anzusehen, als die Grundbasis! Nun steht die Pinnwand wieder in der Küche und kann ihrer Pflicht nachgehen!
Die #01 Montagsfrage
Wenn ihr immer wieder nur das gleiche Buch verschenken dürftet, welches wäre es?
Ooh, wie soll ich mich denn nur zwischen den verschiedenen Twilight Büchern entscheiden? Normalerweise sollte ich wohl den Ersten verschenken, aber die anderen Bände sind doch auch so dramatisch, hoffentlich gibt es bald einen Sammelband, damit ich die tolle Geschichte verschenken kann!
Nope. Die (wahre) Antwort liegt auf der Hand. Ich würde immer wieder „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak verschenken. Für mich gehört dieses Werk zu jenen, die jeder einmal gelesen haben sollte. Nicht jeder muss es so gelungen finden wie ich, aber den Kern dahinter, den werden wohl viele verstehen können.
Wenn mich jemand nach einer Buchempfehlung fragt, ist „Die Bücherdiebin“ auch immer mit dabei. Immerhin bin ich so freundlich und weise meine Freunde darauf hin, dass sie das Buch nicht unbedingt in der Öffentlichkeit lesen sollten. (Ich musste ja so oft weinen ha ha…)
Die Montagsfrage ist von LiBROMANiE zur Verfügung gestellt worden.
Ben Aaronovitch: Ein Wispern unter Baker Street
„Und ich konnte nicht umhin denken, dass unserer Gruppe entschieden ein Schurke und ein Kleriker fehlten.“ – Peter Grant
Ben Aaronovitch hat es erneut geschafft: Peter Grant liegt mir noch mehr am Herzen, als er es zuvor schon getan hatte. Endlich ein Charakter, der sich bewusst ist, dass zu einem guten Abenteurer Team ein Kleriker gehört!
Dies war nur einer der vielen Schmunzler, die mir während des Lesens entlockt wurden. „Harry Potter“, „Der Herr der Ringe“ und auch „Star Wars“ haben ihre ganz besonderen Auftritte. Immer im rechten Augenblick schafft es der Zauberlehrling sowie Constable sein nerdiges Wissen an den Leser zu verbreiten. In seiner Kindheit muss er wirklich viele Animes gesehen und Comics gelesen haben!
Doch dieser Roman besteht nicht nur aus den Witzen, sondern behandelt einen weiteren Fall, den Peter zu lösen hat. Dieses Mal ist das Trio wieder perfekt: Der „Schwarzmagier“, die betrunkene Hermine und Nightingale, der Retter in der Not. Es gefällt mir sehr, dass Lesley wieder mehr in das Gefüge gebracht wird, auch wenn die Situation erst etwas Überraschend war. Doch es passt einfach gut, ohne übertrieben zu wirken.
Sicherlich tauchen auch weitere Charaktere auf, doch insbesondere die FBI-Agentin ist, meiner Meinung nach, nicht der Rede wert. Ob sie nun in Erscheinung getreten ist oder nicht … es machte nicht unbedingt den großen Unterschied.
Es wäre gelogen, wenn ich nun behaupten würde, der Fall wäre besonders spektakulär gewesen. Weder spannend, noch überraschend, dafür aber wirken die magischen Momente sehr prickelnd. Ein spezieller Humor, allerlei Witze und amüsierende Dialoge, machen diesen Buch einfach zu etwas Besonderem.
Der Zauber hat mich wieder um den Finger wickeln können und gerade dies macht doch diese Buchreihe aus. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn ich den vierten Teil lesen kann. Die Geschichte selbst ist ja spannend und ich möchte gerne erfahren, wie es weiter geht.











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