Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho

5. Januar 2014 at 09:23 Hinterlasse einen Kommentar

ben_aaronovitch_soho

„Red nie schlecht über die Mutter von irgendjemandem, spiel nie Schach mit der kurdischen Mafia und geh nie mit einer Frau ins Bett, die magischer ist als du selbst.“ – Peter Grant’s Überlebensregeln

Schon im Post der Blogparade habe ich verraten, dass ich einen Narren an Ben Aaronovitch gefressen habe und somit lag es wohl auf der Hand, dass der zweite Teil gelesen werden musste. Camellia ist so freundlich gewesen und hat mir den zweiten sowie den dritten Teil ausgeliehen – dankeschön! (Okay, es ist unschwer zu erraten, dass der erste Teil auch ihr gehört…)

Ich finde es noch immer erstaunlich, wie Ben Aaronovitch es gelungen ist, die Magie und die Humanität miteinander zu verbinden. Die magischen Aspekte wirken echt und glaubwürdig, ohne der normalen Menschenwelt die Würde zu entreißen, damit die Magier auf irgendeine Weise kräftiger und mächtiger wirken.
Die Charaktere verhelfen diesem Aspekt natürlich, denn sie nehmen sich untereinander schon ziemlich sehr auf den Arm. Ich persönlich habe mir noch nie darüber Gedanken gemacht, dass der Begriff „Schwarzmagier“ einen rassistischen Hintergrund besitzen könnte…
Und was kann schon sympathischer sein, als ein Magier, der wohl keine Einwände gegen Unterricht in Hogwarts hätte und sich auch mit den Hobbits zusammen tun würde. Es sind wieder allerlei Insider und Anspielungen auf Bücher, Serien und andere Begebungen eingeflossen, welche mich oftmals zum Schmunzeln gebracht haben.

Die Story hat mir wieder gut gefallen und ich verneige mich vor der Konsequenz, mit der Ben Aaronovitch arbeitet. Der kleine  Optimist in mir wurde nur leider enttäuscht, da das Ende nicht unbedingt zu meiner Belustigung führte. Aber es ist alles Berechtigt und vollkommen nachvollziehbar.
Der erste Teil gefiel mir jedoch etwas mehr. Ich vermute mal, dass es tatsächlich an der Interaktion der Hauptcharaktere lag, die  etwas eingeschränkt war. Und es gibt noch einen klitzekleinen Minuspunkt für Molly, die in mir viel erweckt hat, aber keine Freude, wenn ich Zeilen über sie gelesen habe.

Nun freue ich mich schon darauf, mit dem dritten Buch zu beginnen! Vorher möchte ich jedoch noch hinzufügen: Versucht euch an dieser Reihe, es macht wirklich Spaß!

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