Bioshock – Teil 1

15. Juli 2012 at 20:12 4 Kommentare

Wahrscheinlich haben mich die Blog-Einträge von Camellia inspiriert. Ebenso aber auch die Tatsache, dass The Princess mehr Trophäen besitzt als ich. Ich versuche schon lange sie wieder einzuholen, aber es soll einfach nicht so sein. Bei Bioshock war ich aber diejenige, mit den meisten Trophäen – dachte ich jedenfalls … na, dann werde ich es eben wieder!

Durchgespielt hatte ich es ja schon einmal. Auf „Sehr leicht“.
Nun stellt sich die Frage, bevor ich überhaupt anfange, welche Schwierigkeitsstufe nehme ich? Bei „Mittelschwer“ würde keine einzige Trophäe herausspringen – aber es wäre noch realistisch, dass ich das Spiel schaffen könnte. Bei „Extrem“, ha ha, würde es natürlich eine Trophäe geben, insbesondere, wenn ich keine Vita-Chamber benutze – noch mehr HA HA.
Ich werde es auf „Schwierig“ spielen und die Vita-Chamber’s nutzen. Oh je, ich habe noch nie ein Spiel auf „Schwierig“ gespielt … Na dann, los geht’s!

Der super spannende und aussagekräftige Prolog hat mich sofort wieder in den Bann gezogen. Mir ist nun zumindest aufgefallen, dass der Charakter tatsächlich „Jack“ heißt. Alles klar, ich bin nun also Jack und ertrinke gerade im Atlantik.
Ich bin der einzige Überlebende, mein Flugzeug ist abgestürzt und das Wasser um mich herum brennt. (Ich muss gerade erwähnen, auf meinem Fernseher sieht es richtig nobel aus. Hatte das Spiel vorher auf der Röhre gezockt…)
Irgendwie gibt es im Atlantik nicht einmal eine Leiche. Wo sind die Anderen denn?? Egal, ich will ja überleben und schwimme also zu diesem Leuchtturm… innen drinnen läuft Musik, die mich noch in den Wahnsinn treiben wird.
Sofort wird mir bewusst, dass ich froh sein kann, ein Mann zu sein. Denn bevor ich überhaupt in das Innere eindringe, fällt mir eine Figur und ein Banner auf: „No Gods or Kings. Only Man.“ Die Frauen scheinen ja da keinen Wert zu besitzen.

Ryan beginnt zu sprechen. Hi, Buggy (One Piece Charaktere werden sowieso noch öfters vertreten sein…) Er hat also dafür gesorgt, dass es die Stadt „Rapture“ gibt, welche tief im Atlantik liegt. Diejenigen, die meinen, sie sind zu etwas Großem bestimmt, sollten sich dort austoben können. Der freie Geist soll sich entfachen und nicht durch die Schwächeren unterdrückt werden.
In meiner Tauchkugel bin ich vorerst sicher. Atlas, ein Mann der irgendwo im Nirgendwo zu sein scheint und trotzdem weiß, wo ich bin, fordert mich auf, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Ich möchte lieber in der Tauchkugel bleiben…

Nach dem ersten Angriff muss ich feststellen: Das wird lustig. Der hat mich ja so schon fast umgebracht…
Und wieso zur Hölle benutze ich einfach so eine Spritze, die da herum liegt? Noch nie was von Aids gehört? So etwas tut man doch nicht!
Hach ja…wenige Angriffe werden mir das Leben nehmen. Zwei Angriffe mit meinem Plasmid und meine EVE-Leiste ist leer – ich bezweifle ernsthaft, dass ich das Spiel so durchspielen werde. Oder ich muss meine Taktik ändern… schleichen und vorsichtig sein!

Zumindest habe ich nach einer Weile endlich die Pistole gefunden und muss nicht mehr so dicht an meine Feinde herangehen. Oh, eine Little Sister. Ups, ich müsste mich ja auch noch entscheiden, ob ich sie rette oder ausbeute. Wenn ich mich nicht irre, hat die Little Sister die Stimme von Rei Hino (Sailor Moon) …

…Es kam der Punkt, an dem ich mich entschied, lieber doch auf einem einfacheren Level zu spielen. Es reichten vier Angreifer und ich bin immer und immer wieder gestorben, da meine Munition auch nicht rechte. Na, dann bekomme ich eben nicht die Trophäen, die sich um den Schwierigkeitsgrad drehen!!!

Meine erste richtige Aufgabe ist es, einen Schlüssel von Steinman einzusammeln. Steinman, mit der entzückenden Stimme von Zorro (One Piece), den ich alleine deswegen nicht ernst nehmen kann …
Steinman findet mich offensichtlich hässlich und versucht mich zu erschießen. Besonders nett finde ich das nicht, aber immerhin lande ich nicht auf einem Kreuz, so wie die Damen, die ihm nicht gefielen. Sogar als „widerlich“ hat er mich bezeichnet – irgendwann ist auch mal Schluss. Reden kann er nun jedenfalls nicht mehr!
Ich ziehe weiter meines Weges und treffe dann auf eine Little Sister. Normalerweise würde ich sie nun ausbeuten, aber da ich alle Tonika sammeln muss …rette ich sie eben. Glaube jedenfalls, dass ich das tun muss, um mein Ziel zu erreichen! Hab mir dann „Zorn“ gekauft – da ich mit meinem Eve und meiner Gesundheit gerade noch so klar komme. Den ersten Big Daddy habe ich dann auch über den Haufen geschossen – was blieb mir auch anderes übrig.

Zweite Little Sister gerettet – Atlas hasst mich, beruht aber auf Gegenseitigkeit. Wieso sollte ich ihm auch gehorchen? Ich hab wirklich andere Sorgen! Zum Beispiel der Big Daddy, der frei umher irrt und irgendwann anfängt, mich anzugreifen, obwohl eine andere Trulla auf ihn geschossen hat!

Hach ja, damit ist der erste Part abgeschlossen und „Neptune’s Bounty“ folgt als nächstes. Und bevor ihr die Frage stellt: Ja, ich schreibe die Bioshock-Beiträge, während ich spiele. Sonst vergesse ich ja so schnell, über welche Kreaturen ich mich so ärgern musste :D

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Die Macht des Schreibens Bioshock – Teil 2 inklusive Mr. Bug

4 Kommentare Add your own

  • 1. DWTantalus  |  16. Juli 2012 um 07:58

    Eine Frage stellt sich mir dann doch wenn ich das lese. Dir ist der Schwierigkeitsgrad „Schwer“ zu heftig…aber… gehe ich recht in der Annahme das du ein Gamepad in der Hand hast und das Game also entweder auf einer XBOX 360 oder ner Playstation 3 läuft?

    Sollte dem so sein: Wenn du die Möglichkeit dazu hast, spiel das game doch mal auf dem PC (auch auf Schwer) und schreib dann mal einen Beitrag darüber wie schwierig so ein Game noch ist wenn man Tastatur+Maus zur Verfügung hat :)

    Antwort
  • 2. minigoddess  |  16. Juli 2012 um 08:35

    Also ja, ich spiele auf der Playstation 3.
    Wieso? Ist es am PC schwieriger/einfacher?
    Ich hatte wirklich keine Chance und ich war ja erst am Anfang… das ist so deprimierend!

    Antwort
    • 3. DWTantalus  |  16. Juli 2012 um 12:45

      Naja, Bioshock ist ein Ego-Shooter. Und ich finde die gehören einfach nicht auf eine Konsole, allein schon weil man mit diesen 3D-Knüppeln Zielen soll, ich kacke bei sowas auch auf ner Konsole ab. Aber hast du schonmal einen Shooter am PC mit Tastatur und Maus gespielt? Ein unterschied wie Tag und Nacht! :)

      Ich finde einfach ein Shooter mit nem Gamepad zu spielen ist ungefähr genauso Sinnvoll ein Auto per Joystick zu steuern. Das macht einfach keinen Sinn. Ein Lenkrad ist da deutlich besser geeignet :D

      Aber das ist nur meine Meinung :)

      Antwort
  • 4. minigoddess  |  19. Juli 2012 um 16:24

    Ehrlich gesagt…ist Bioshock mein erster Ego-Shooter, dementsprechend habe ich da überhaupt keinen Vergleich. Habe Fear hier zwar stehen, aber damit habe ich mich noch nicht weiter auseinander gesetzt gehabt. Ich bin für solche Spiele aber auch nicht geschaffen… :D

    Deinen Vergleich finde ich gut! Aber ich würde wirklich gerne einen Joystick nutzen, als ein Lenkrad – wäre eine Erfahrung wert :D

    Antwort

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