McFadyen, Cody: Der Todeskünstler

20. Mai 2012 at 10:41 Hinterlasse einen Kommentar

Inhaltsangabe

Ich töte jeden, den du liebst. Ich zerstöre dein Leben…und dann erschaffe ich dich neu. Du bist mein Kunstwerk.

Das Grauen war hier, und es hat Spuren hinterlassen. Smoky Barrett riecht den Tod, als sie die Schlafzimmertür öffnet. (…) Das Mädchen halt sich eine Pistole an die Schläfe. Der Todeskünstler hat sie besucht, und das nicht zum ersten Mal. Seit Jahren zerstört er ihr Leben, tötet jeden, der ihr lieb ist. Sein Ziel: Sie in den Wahnsinn treiben und nach seinem Bild neu erschaffen.

Kommentar

Na, wer den ersten Teil der Smoky Barrett Reihe liest, der wird unweigerlich auch die anderen Bände lesen wollen. Früher oder später – denn ich brauchte ja erst einmal eine Zeit, in der ich über den ersten Teil hinweg gekommen bin. Wie wohl jeder merken kann, komme ich dieses Jahr nicht viel zum Lesen…deswegen bin ich auch ganz froh, endlich wieder ein Buch beendet zu haben. Habe schnell die freien Tage genutzt, es ist ja auch einfach unmöglich, 24 Stunden am Tag zu lernen! (Es wäre dennoch ganz wunderbar, wenn ich es könnte…)

Das Buch

Smoky Barrett und ihre Pflegetocher Bonnie führen allmählich ein normalisiertes Leben. Ab und an werden sie noch von den Albträumen heimgesucht, aber gemeinsam leben sie in einer Art von schützenden Kokon. Die FBI-Agentin kann endlich einen wichtigen Entschluss fassen: Die unnützlichen Dinge ihres verstorbenen Mannes und der Tochter sollen aus dem Haus sortiert werden, denn die Beiden würden nie wieder zurückkehren. Außerdem wird ihr ein Angebot gestellt: Sie könnte nach Quantico und dort das Training der Frischlinge übernehmen – die optimalste Möglichkeit, den eigenen Dämonen aus dem Weg zu gehen.
Doch es kommt immer anders, als es zuvor vermutet worden ist. Der Urlaub, den sie sich genommen hatte, musste sie unterbrechen, denn in einer ruhigeren Wohngegend kam es zu einem fatalen Vorfall. Ein junges Mädchen, Sarah, wollte mit der Agentin sprechen, andernfalls würde sie sich mit dem Revolver das Leben nehmen. Wie sich herausstellt, wird dieses Mädchen von einem Mann, der sich selbst der Künstler nennt, auf grausame Weise gequält. Wann immer sie jemanden zu lieben beginnt und sich wohl fühlt, wird jener Person das Leben entrissen.

Die Geschichte von Sarah, welche vor 10 Jahren begann, wurde von ihr selbst in ein Tagebuch niedergeschrieben. Doch auch nach dem Lesen der Geschichte kommt das Team der Lösung noch nicht näher: Wer ist dieser Künstler? Nur Schritt für Schritt ist es möglich, das Wirrwarr des Künstlers zu lösen und Sarah dabei am Leben zu behalten.

Eigene Meinung

Was soll ich sagen? Ich finde den Schreibstil noch immer faszinierend und auch die Idee, eine Art von Tagebuch in den Roman zu integrieren. Grausam ist es, wie die Menschen (und Hunde) um Sarah herum sterben und gequält werden. Nachdem ihre Eltern zum Selbstmord getrieben worden sind, glaubte ihr niemand die Geschichte vom Künstler, so konnte er immer wieder unbemerkt zu schlagen.
Es liegt auf der Hand, wenn ein Mädchen keine Eltern mehr besitzt und keine weiteren Verwandten, dann führt kaum ein Weg am Kinderheim vorbei – das Leben von diesem Mädchen ist gewiss kein Rosiges.
Während immer mehr über Sarah herausgefunden wird, desto deutlicher wird, weswegen der Täter selbst so handelt. Natürlich ist er zum Schluss der Böse, dennoch hat er selbst gelitten und manches Leid ist eben nicht zu ertragen. Ich finde es dann immer besonders schwierig, den Täter wirklich zu verachten. Insbesondere wenn sein Rachemotiv auf irgendeine Weise einleuchtend und verständlich ist.

Ich habe diesen Teil zwar sehr schnell durchgelesen, dieses Mal konnte es mich aber nicht so sehr fesseln. Und es gab nicht diese schockierenden Momente, in denen ich das Buch weglegen musste. Es ließ sich wunderbar lesen, aber irgendwie fehlte etwas. Vielleicht lag es einfach daran, dass das Team vom Smoky dieses Mal kaum Beachtung gefunden hatte. James kam einem vor, wie eine kleine Randfigur und der Computerspezialist wurde kein einziges Mal erwähnt – ich hoffe, das ändert sich wieder!

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