Grandia – Der Prolog

18. Mai 2012 at 09:40 5 Kommentare

Eines meiner Lieblingsspiele ist der erste Teil von Grandia. Durchgespielt habe ich es nie, warum auch immer, denn ich war im letzten Dungeon und hätte nur noch den Boss besiegen müssen. Ich weiß wirklich nicht mehr, wieso ich es nicht getan habe… Vermutlich habe ich es nicht geschafft, denn es gibt einige Stellen, bei denen ich nicht weiter gekommen bin. Für mich ist es nun an der Zeit, dieses Spiel erneut von vorne zu beginnen und es dieses Mal auch zu beenden – kann ja so gar nicht angehen! Denn das Spiel ist wirklich ein Meisterwerk. Ich bleibe ohnehin dabei, das die alten Spiele noch viel mehr Spaß brachten, als die jetzigen, die scheinbar nur noch auf die Grafik aus sind.

Das sind unsere spielbaren Charaktere: Justin und Sue. Beide sind in der Lage zu sprechen! Es handelt sich somit um keinen sprachlosen Hauptcharakter ;) Eine Sprachausgabe gibt es übrigens auch, so werden die wichtigen Szenen immer mit den Charakterbildern sowie der Stimme begleitet – wirklich wunderbar.
Justin ist ein Kleiner-Abenteurer, der in Parm lebt und schon bald große Abenteuer erleben möchte. Bisweilen duelliert er sich meist mit seinem Feind, Gantz, um ihm zu beweisen, wer der Stärkere ist. Zu Beginn des Spieles sollen vier Schätze gefunden werden, sollten Justin und Sue es nicht schaffen, würde Sue die Frau von Gantz werden müssen. So sind sie eben, die Kinderchen! Natürlich aber war es mir möglich, die Schätze zu finden und die Verlobung aufzulösen. So etwas kann der kleinen Sue ja nicht angetan werden.
Die Kleine ist für Justin eine Schwester. Aber welcher Bruder würde seine Schwester denn in einem Duell als Belohnung freigeben…? Nun gut, darüber sinnieren wir nun nicht weiter!

Um die Schätze zu finden, wurde die ganze Stadt durchsucht. Alle Häuser wurden betreten und niemanden hat es gestört. Nicht einmal diesen Opa, der dort auf seinem Zimmer sitzt und scheinbar ein schwerer Alkoholiker sein muss! Dazu kommt noch, das er einem kleinen Mädchen Briefe schreibt! Er tut selbst so, als sei er ein junger Bursche und nicht solch ein Greis. Wunderbar! Aber anstatt ihn dafür zu tadeln, nehmen wir seinen Brief mit und versprechen, Clara diesen Brief zu geben, sollten wir sie irgendwann, irgendwo finden. Wir sind einfach zu herzlich. Armer Mann. Er ist nicht der Einzige, der irgendwie aus der Reihe tanzt. Eine Frau flucht auf ihren Ehemann, der seinen Job verloren hat und Spieler geworden ist. Die Männer in dieser Stadt sind scheinbar zu nichts zu gebrauchen!

Daheim gibt es natürlich erst einmal Ärger von Mutti. Justin hat es schon nicht einfach! Dabei hat er dieses Mal wirklich keinen Unsinn gemacht. Na ja, was soll’s! Mutti war früher eine Piratin, sie muss einfach überschäumendes Temperament besitzen, insbesondere weil sie eine alleinerziehende Mutter ist. Ja, der Vater von Justin war selbst ein Abenteurer und verweilt nicht mehr unter den Lebenden – sowie die Eltern von Sue. Diese Stadt scheint im Unglück zu gedeihen, dennoch sind alle froh und munter…

Nach einem leckeren Mahl geht es also weiter. Der Kurator soll besucht werden, denn er wollte den Geisterstein untersuchen, den Justin von seinem Vater erhalten hat. Doch ob es sich um eine Fälschung handelt oder nicht, wissen wir noch immer nicht, der Kurator hat es einfach nicht drauf. Mit uns sprechen wird er auch nicht mehr, denn ausversehen haben Sue und Justin das neue Ausstehlungsstück zerstört – jammerschade! Aber so kann es gehen, nicht wahr?

Hach…der Anfang des Spieles macht schon einfach viel Spaß. Insbesondere diese kleinen Szenen oder Hinweise auf sehr suspekte Charaktere. Die Dialoge bringen einen immer wieder zum Schmunzeln – anders als Versuch auf der Marna-Straße zu leveln: Aber dazu gibt es mehr beim nächsten Mal! Die Sult-Ruinen werden besucht und wir werden (vielleicht) etwas mehr von der wahren Hintergrundgeschichte erfahren.

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Freitags-Füller #01 McFadyen, Cody: Der Todeskünstler

5 Kommentare Add your own

  • 1. buchstabentraeume  |  19. Mai 2012 um 13:48

    Hihi, das sieht ja voll niedlich aus! Erinnert mich ein wenig an Zelda! Viel Spaß noch beim Spielen! Ich drücke dir die Daumen, dass du es schaffst, den End-Boss zu besiegen! ;-)

    Antwort
    • 2. minigoddess  |  20. Mai 2012 um 10:51

      Vielen Dank :)
      Aber erstmal muss ich hoffen, dass ich überhaupt wieder so weit komme. Ich habe als Kindlein früher wirklich Jahre gebraucht, um mich bis zum Endgegner vorzukämpfen.

      Antwort
      • 3. buchstabentraeume  |  20. Mai 2012 um 19:02

        Das ist aber bestimmt immer noch besser, als wenn man ein Spiel so schnell durchgespielt hat… ;-)

  • 4. DWTantalus  |  25. Mai 2012 um 09:22

    GRANDI-os :) Schön zu sehen das es noch leute gibt die die alten Spiele noch zu würdigen wissen und nicht ständig nur dem nächsten Grafikfeuerwerk entgegenspringen das so gut wie keine Story transportiert. Ich sollte mich auch mal wieder einem alten Klassiker widmen, etwa Final Fantasy VII oder dem von „buchstabentraeume“ erwähnten Zelda.

    Antwort
    • 5. minigoddess  |  25. Mai 2012 um 11:57

      Die Klassiker sind einfach die besten Spiele :)
      Freut mich, dass es noch jemanden mit dieser Meinung gibt!
      Die alten Final Fantasy Spiele sind wirklich großartig…und Zelda sowieso, aber die hab ich soweit alle durch :D

      Antwort

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