Die Kunst der Architektur

26. März 2012 at 14:08 Hinterlasse einen Kommentar

Ich weiß ja nicht, wie bei anderen Schülern der Unterricht verläuft, aber bei uns scheint manchmal etwas sehr Seltsames vor sich zu gehen. Ob die Lehrer sich miteinander beraten, ob sie an einem bestimmten Tag die merkwürdigsten Arbeitsaufträge verteilen sollten?
Bei uns war es heute der Erziehungs-Unterricht. Das Wochenende war zu Ende, der harte Kampf des Aufstehens wurde geschlagen und wir haben uns versammelt, um einer monotonen Stimme zu lauschen. Aber diese monotone Stimme hatte einen Arbeitsauftrag für uns und ersuchte zuerst zwei Freiwillige. Es ist meistens angenehmer, eine von den freiwilligen Personen zu sein und auch dieses Mal war es sicher die beste Alternative – also, danke Mäuschen für das Auffordern :P

Unser gegenwärtiges Thema ist die soziale Rolle. Das Rollenset haben wir hinter uns gebracht, ebenso wie die freiwilligen und aufgezwungenen Rollen. Somit erfolgten nun also die Quasi-Rollen. Rollen, die in einer Gruppe einem zugeschrieben werden, wie zum Beispiel: der Klassenclown, der Streber, der Star.
Die Erziehungstruppe wurde in zwei Gruppen eingeteilt und sollten mit Papier, Tesafilm und einer Schere den höchsten Turm bauen. 25 Minuten Zeit war gegeben worden. Die zwei Freiwilligen bekamen die Aufgabe, jeweils eine Gruppe zu beobachten und die Quasirollen zu analysieren.

Ist es nicht schön? Basteln in der Schule – wie im Kindergarten! Also manchmal…ist das alles schon so ziemlich fragwürdig. Insbesondere weil nun nicht wirklich viel zu analysieren war. Wir kennen uns alle untereinander und es war von Anfang an klar, wer der „Anführer“ der Gruppe wird und wer sich eher zurückhält. Die Ergebnisse hingegen sind wirklich fantastisch geworden!

Meine Gruppe ist sehr talentiert gewesen. Vielleicht sollten sie alle die Architektur anstreben und damit später einmal ihr Geld verdienen. Anders sah es hingegen bei der zweiten Gruppe aus…

Die Bastelstunde endete auch ziemlich schnell, schließlich musste ja noch ausführlich über die Handlungen der Gruppen gesprochen werden. Weswegen es aber zum Ende der Stunde Bonbons gab, wird für mich weiterhin ein Rätsel bleiben. Ein Bestechungsversuch? Weil die Klausuren noch nicht korrigiert worden sind? Wer weiß, wer weiß!

Diesen Beitrag möchte ich übrigens allen dicken Jungen widmen, die sich in diesem Augenblick auf dem Spielplatz befinden und die dominante Anführerrolle übernehmen. Meine Erziehungsgenossen werden es schon verstehen ;)

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Eine kleine Aufmerksamkeit Keine Praxis, sondern Theorie

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