Zeichnen – ein Talent der Anderen

18. März 2012 at 16:09 Hinterlasse einen Kommentar

Es gab einmal eine Phase, in der fühlte ich mich regelrecht untalentiert, weil beinahe jeder in meinem Freundeskreis zeichnen konnte. Es war schon so etwas wie eine Fähigkeit, die eben dazu gehörte und wer die nicht besaß, der war eben unfähig. Ich kann nicht behaupten, dass ich bei der Verteilung von irgendwelchen Talenten dabei gewesen war. Ich kann vielleicht vieles, aber nicht besonders gut. Eben so, dass es gerade reicht, um damit leben zu können.
Mittlerweile ist dieser „Druck“ etwas Besonderes zeichnen zu müssen zumindest nicht mehr vorhanden. Ich habe ohnehin nur selten Zeit dafür, von daher kommt es mir doch ganz gelegen. Vermutlich würde ich auch besser werden, wenn ich mehr Zeit finden würde, aber so ist das nun einmal nicht ;)
Dennoch habe ich nun ein neues Werk zu Ende vollbringen zu können und für meine Verhältnisse ist es nicht einmal so schlecht. Schönheitsfehler gibt es immer – die gehören halt dazu.

Hier sind ein paar Schritte des Prozesses ;)
Achso – wer es darstellen soll ist natürlich auch eine gute Frage.
Colette Brunel aus Tales of Symphonia, falls es jemand kennen sollte :P

Skizzen sind doch immer etwas Feines! Es sieht fast immer gut aus und ich habe mir auch in diesem Falle gewünscht, dass ich es doch einfach bei der Skizze belassen könnte. Aber nein, mein Wille zur Perfektion (der bei mir wirklich Fehl am Platz ist) ließ es nicht zu.

Outlines und ich sind nun keine besonderen Freunde. Hat dieses Mal aber auch irgendwie geklappt, so mehr oder weniger. Auf der Skizze sah Colette irgendwie niedlicher aus – nun gut, konnte nicht mehr geändert werden! Irgendwie verlieren meine Outlines immer ihren Scham, den sie bei den Skizzen besitzen. Vielleicht sollte ich mich doch mit den Bleistiftzeichnungen zufrieden geben…

Die Coloration hat dieses Mal wirklich Spaß gemacht. Hab da endlich so meine Methode gefunden und die werde ich auch beibehalten. Meine Stiftauswahl hat sich auch gut benommen ;) Und es sind nur wenige Polychromes dabei. Aber zugegeben, die Hautfarbe wurde mit Polychromes coloriert, weil ich dazu die anderen Farben einfach nicht nutzen möchte. Dafür sind sie einfach nicht deckend genug und an der Haut sitze ich sowieso immer schon lange genug!

Fertig und fotografiert, weil der Scanner einfach eine Blamage ist. Der Scan folgt aber auch noch – denn da sind einzig und allein die Flügel gut zu erkennen, auf die ich dann doch stolz bin. Classicolor Stifte sind dann doch ganz praktisch ;) Das Papier wellte sich dann nur leicht, schließlich war es nicht für den Kontakt mit Wasser bestimmt.

Fazit: Auf meinen Scanner ist kein Verlass & ich muss mir etwas für die Augen überlegen, denn die gefallen mir noch nicht wirklich. Nun…bei diesem Bild muss ich zugeben, bin ich froh, dass die Augen noch etwas geworden sind, denn mir ist da ein großer, schrecklicher Schönheitsfehler passiert, den ich versucht habe, etwas zu verändern.

Nun werden meine Sachen zum Zeichnen wieder verbannt und meine Schulsachen erhalten meine volle Aufmerksamkeit. Nur noch ein bisschen durchhalten und dann sind zum Glück Ferien !

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Entry filed under: Beschäftigungstherapie, Slice of life.

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