Brandon Mull – Fabelheim „Die Schattenplage“

12. März 2012 at 16:20 Hinterlasse einen Kommentar

FabelheimSchattenplage Klappentext
In Fabelheim, dem Schutzreservat für magische Kreaturen, fallen immer mehr Wesen des Lichts der schrecklichen Schattenplage zum Opfer und verwandeln sich in Kreaturen der Finsternis. Kendra und ihr Bruder Seth wachsen über sich selbst hinaus, um Fabelheim zu retten. Dabei ist die Schattenplage nur ein Ablenkungsmanöver. Denn die geheimnisvolle Gesellschaft des Abendsterns strebt nach der Vernichtung alles Guten in der Welt – und nur die Geschwister können sie noch aufhalten.

Es handelt sich um den dritten Teil einer Fantasy-Romanreihe, geschrieben von Brandon Mull. 442 Seiten werden dieses Mal geboten und besitzen wieder diese gewisse magische Gabe: Denn mit einem Mal sind die Seiten ausgelesen…und die Uhrzeit hat sich unweigerlich als grausiger Feind präsentiert.
Die Fabelheim-Reihe ist etwas Besonderes, denn bisweilen habe ich selten eine Romanreihe gefunden, die tatsächlich als „All-Age-Roman“ angesehen werden kann. Als Kind hätte mir Fabelheim genauso gefallen, wie es mir nun gefällt. Natürlich darf ein Erwachsener keine dramatischen, mörderischen Szenen erwarten. Nicht das keine Charaktere sterben würden, aber es wird eben nicht weiter ausgeschmückt. Es wird beim Lesen nicht viel gefordert, nur selten tauchen Wörter auf, die vielleicht etwas intellektueller wirken. Es hat den Vorteil, das der Lesefluss nicht beeinträchtigt wird und genau das liebe ich an dem Schreibstil von Brandon Mull so.

Anfänglich fiel es mir schwer, wieder in das Geschehen zurück zu finden. Es ist schon etwas länger her, seitdem ich den zweiten Teil gelesen habe. Klüger wäre es gewesen, wenn ich den zweiten Teil noch einmal vorher gelesen hätte, aber ich wollte doch unbedingt wissen, was denn nun neues passiert! Nach einer Weile konnte ich die Charaktere aber wieder zuordnen und die Geschichte machte wieder Spaß. Neue Charaktere sind dazu gekommen und insbesondere Gavin habe ich schon ins Herz geschlossen – ich mag einfach Drachenbändiger!

Das Reservat Fabelheim ist also noch immer in Gefahr, dieses Mal ist es eine Seuche, die ausbricht und für Schaden sorgt. Die Feen, die normalerweise für die Schönheit in den Wäldern sorgen, zerstören die Natur und ergötzen sich an der dunklen Macht. Selbst die ruhigsten Geschöpfe sind mit einem Male aggressiv und greifen an – insbesondere bei den Wichteln ist dies Bedeutungsvoll, denn wer möchte schon aufwachen und dann in den Flur gehen, um tausende von Fallen bemerken zu müssen? Eine Tödlicher als die Andere?
Es gibt zwei Orte, die einen magischen Schutz versprechen. Die Familie Sørensen und jene Freunde, die noch nicht zu Schatten geworden sind, machen sich zum See auf. (Während die magischen Kreaturen ihre bösartigen Seiten zeigen, wenn sie mit den Schatten in Berührungen kommen, werden die Menschen selbst zu Schatten, können aber ihren eigenen Willen noch kontrollieren)
Ein Plan nach dem Anderen scheitert – bis lediglich nur noch Seth und Kendra übrig sind. Seth, der keinerlei Angst gegen die Magie verspürt, gelingt es, den Chronometer aus dem Herrenhaus mitzunehmen. Auf diese Weise wird ein Zeitgenosse aus der Vergangenheit gerufen, der die beiden Kinder tatkräftig unterstützt.

Chronometer, mh…? Es erinnert mich an die Edelstein-Triologie. Gab es da vielleicht ein Fandom, dass jeder einen Chronometer in seine Geschichte einarbeiten musste? Es würde mich nicht wundern, schließlich wäre es nicht zum ersten Mal passiert, das eine Thematik/ein Gegenstand sich wiederholt.

Nach diesem nervenaufreibenden Sommer müssen Seth und Kendra wieder nach Hause – schließlich ruft die Schule nach ihnen und die Eltern sind ohnehin nicht mehr wirklich begeistert. Sie wissen nichts von den magischen Wesen und wundern sich natürlich, weswegen ihre Kinder jegliche Ferien außerhalb verbringen wollen.
Vermutlich wird der nächste Teil um einiges Spannender, denn im Dritten kam nun heraus, wer der Verräter ist und nun müssen sie ja beginnen, sich gegen ihn zu rüsten und einen Weg zu finden, wie sie sich aus der Lage retten können.

Ich bin schon gespannt! Außerdem freue ich mich auch auf weitere Illustrationen, denn diese waren im dritten Teil immer ganz passend. Insbesondere dieser Wichtel-Fallen-Flur hat mir zugesagt – das Bild sieht aber auch einfach zu gut aus!

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