Der Apokalyptischen Spaziergang

3. Januar 2012 at 14:12 Hinterlasse einen Kommentar

Das Wetter ist wirklich fantastisch. Es regnet, es hagelt und es ist sehr windig. Normalerweise würde es mich nicht stören, schließlich befinde ich mich in meinem warmen Zimmer. Doch es gibt immer wieder einen Grund, weswegen ich hinaus muss: Mein Hund.
Ich zog mir also meinen Regenmantel an und rief nach dem Hund. Luna hat mich lediglich angesehen und glaubte wohl, ich sei verrückt. Na – hallo? Ich wollte da nicht freiwillig raus, aber irgendwann muss sie doch mal? Nach einer einseitigen Diskussion habe ich gewonnen und wir sind hinausgegangen. Bis dahin wusste ich nicht, wie kalt es eigentlich ist. Brrr!

Den Wald haben wir erreicht und wir waren beide schon sehr nass. Alle Wege waren nur schwierig passierbar und schon nach den ersten fünf Metern waren meine Schuhe durchnässt. Wunderbar! Dann konnte ich auch durch jegliche Pfütze laufen, scherte ja sowieso niemanden. Und niemand würde es sehen, denn der Wald war leer. Und so stellte sich mir die Frage: Wieso?
Müssen die Hunde einfach nicht mehr? Teilen die Hunde ihren Herrchen und Frauchen mit, dass sie nicht hinaus müssen, weil es ja so sehr regnet? Luna wollte ja auch erst nicht hinaus, bestimmt wollte sie mich auch schützen…na, vielleicht auch nicht. Immer und immer wieder musste sie anhalten, denn es war ja alles so interessant.
Auch der Hagel, wirklich, hat Spaß gemacht.

So hatte ich den Wald immerhin für mich alleine – so hätte ich sogar ausrutschen können und niemand hätte mich belächelt. Es ist selten alleine im Wald zu sein, denn jeder zweite Bewohner hier hat einen Hund und sie gehen immer zur selben Zeit.

Endlich war die Runde um den See vollbracht und ich konnte zurück gehen. Mir entgegen kam ein Herr mit einem kleinen Mops…der sogar Kleidung an hatte, schließlich war es ja nass und total kalt. Nur noch ein Regenschirm für den Mops hätte gefehlt. Oh, ich wollte diesen Herren warnen, damit er nicht zu tief in den Wald geht, denn dort würde man wohl nur noch als Fisch weiter kommen. Aber nach seinem unfreundlichen Blick… na ja, ich habe gelächelt und bin weiter gegangen, schweigend.
Vielleicht befinden sich ja integrierte Schwimmflügel in der Kleidung vom Mops.

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