Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe

1. Dezember 2011 at 21:42 Hinterlasse einen Kommentar

Titel: Die Tribute von Panem
Gefährliche Liebe
Autorin: Suzanne Collins

Der zweite Teil der Trilogie. Ein Buch, welches ich an einem Tag durchgelesen habe, da ich es einfach nicht mehr aus den Händen legen konnte. Der zweite Teil überzeugt und kann mit seinem Vorgänger mithalten. Der Schreibstil bleibt fesselnd, das Schauspiel grausam und Miss Collins hat nicht vergessen, wie sie ihren Lesern das Herz brechen kann, wirklich nicht.

Die 75. Hungerspiele sind in Aussicht, die Planungen haben begonnen und die Angst steigt empor: Denn es handelt sich um ein Jubiläum. Die damaligen, ersten Spielemacher haben für diese Events schon die Regeln festgelegt, an welche sich die Spielemacher zu halten haben. Bevor aber das Besondere an diesen Spielen verkündet wird, erfahren wir, wie Katniss ihr Leben weiter führt. Wirklich traumatisiert scheint sie nicht zu sein, in der Hinsicht ist sie wahrscheinlich einfach zu hart beschrieben worden, aber darüber kann hinweg gesehen werden. Denn auch bei ihr kann der Punkt erreicht werden, an dem diesem Mädchen alles zu viel wird und so wird sie auch gleich wieder sehr viel menschlicher.
Ich möchte gar nicht verraten, was das Besondere an diesen Hungerspielen ist und somit kann ich auch nicht sehr in die Tiefe gehen. Wer möchte denn auch schon gerne gespoilert werden? Niemand, richtig ;)
Das Buch handelt im Vorfelde um das Leben von Katniss, wie sie es jetzt führt, wie es sich verändert hat. Dann erst folgen die Hungerspiele und die Vorbereitungen.

Die wahre Thematik dahinter ist aber die Revolution. Es wird nicht mehr alles so vom Kapitol angenommen, wie es von den Distrikten verlangt wird. Es kommt zu kleinen Kriegen, Aufständen und grausamer Gewalt. In der Hinsicht ist das Buch noch sehr viel erdrückender, denn nicht nur die Kinder in der Arena werden misshandelt, sondern auch die Gewalt, die von den Friedenswächtern ausgeführt wird, ist nicht mehr zumutbar.
Es werden einige neue Charaktere eingeführt, wenngleich manche von ihnen auch schon bald wieder das Spielfeld haben räumen müssen. Doch auch wenn diese Charaktere nur kurzweilig mitspielten, war der Verlust, der Tod von ihnen wieder sehr berührend.

Nachdem ich das Buch beendet habe, war ich wirklich wieder von einer schlechten Laune befangen. Nicht weil das Buch schlecht war, aber eben, weil es nicht nur so erstrahlt von tollen, prickelnden Erlebnissen. Nach einem Gespräch, welches ich über das Buch mit einem Ahnungslosen geführt habe, erhielt ich aber eine neue Klarheit und schon war es sehr viel angenehmer. Ich habe darüber geklagt, das einer meiner liebsten Charaktere sterben musste. Die Frage darauf war, ob der Charakter für das starb, wofür er sich eingesetzt hat. Ja, das hat er, aus tiefsten Herzen. „Na, dann war sein Tod nicht sinnlos und er ist für seine Überzeugung gestorben, so ist es ein ehrenhafter Tod.“ Na, Tod ist trotzdem nicht so toll, aber dieser Charakter wusste, was er getan hat und er hat damit einen Stein zum Rollen gebracht.

Teil 3 möchte ich aber zur Zeit nicht lesen, wer weiß, ob das nicht noch alles schlimmer wird. Da lese ich nun lieber etwas Schönes! In irgendeinem Buch muss es ja allen gut gehen!

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